Das neue Elektrizitätswirtschaftsgesetz ist beschlossene Sache
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Das neue Elektrizitätswirtschaftsgesetz ist beschlossene Sache

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  • 18. Dez. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

Was die neuen Beschlüsse für PV-Besitzer bedeuten



Privates Eigenheim mit haushaltsüblicher Photovoltaikanlage auf dem Dach
Der neue Infrastrukturbeitrag für Einpeiser greift erst ab einer Anlagengröße von 20 kWp

 

Mit dem im Dezember 2025 beschlossenen Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG) stellt Österreich die Weichen für ein modernes Stromsystem. Der Energiemarkt hat sich in den letzten Jahren stark verändert: mehr Photovoltaik, mehr dezentrale Einspeiser, höhere Netzbelastung und neue Erwartungen an Versorgungssicherheit. Das ElWG reagiert darauf – und bringt für PV-Besitzer vor allem eines: Planbarkeit und klare Regeln.


Das Herzstück: Der neue Infrastrukturbeitrag


Erstmals wird ein jährlicher Beitrag für eingespeisten Strom eingeführt, damit sich die Kosten für den Netzausbau fairer verteilen. Der Rahmen bleibt jedoch bewusst moderat:


  • maximal 0,05 Cent pro eingespeister kWh

  • tritt erst ab 2027 in Kraft

  • gilt nur für Anlagen über 20 kW netzwirksamer Leistung

 

Für alle typischen Hausanlagen bedeutet das: PV-Anlagen bis 20 kW bleiben vollständig gebührenfrei. Damit sorgt das Gesetz für Sicherheit und verhindert, dass kleine Anlagen wirtschaftlich benachteiligt werden.

Wer den Eigenverbrauch optimiert profitiert stärker denn je.

Was bedeutet das für größere Anlagen?


Für Betriebe, Landwirtschaft oder Gewerbeanlagen über 20 kW gilt ab 2027 ein moderater Beitrag auf jede eingespeiste kWh.Dieser ist:


  • gut kalkulierbar

  • sehr niedrig angesetzt

  • und beeinflusst die Wirtschaftlichkeit professionell geplanter Anlagen kaum.


Wichtig ist: Der Beitrag betrifft nur die Einspeisung, nicht den selbst genutzten Strom.


Eigenverbrauch wird mit Elektrizitätswirtschaftsgesetz noch wertvoller


Mit dem neuen Gesetz wird klarer denn je: Wer mehr seines eigenen Stroms nutzt, spart am meisten.


Denn jede selbst verbrauchte Kilowattstunde…

  • reduziert den Netzbezug

  • bringt die höchste Ersparnis

  • und vermeidet potenzielle Einspeiseabgaben

  • erhöht die Energieunabhängigkeit.


Damit rücken Speicherlösungen, intelligente Steuerungen und Eigenverbrauchsoptimierung noch stärker in den Fokus.


Grafik bildet die Effizienz dynamischer Strompreise ab
Auch dynamische Strompreise werden in der nächsten Zeit zu einem spannenden Thema.

Was sich sonst noch verbessert


Neben den Einspeiseregeln stärkt das ElWG das gesamte Energiesystem:


  • Mehr Rechte für aktive Kunden (Prosumer, Energiegemeinschaften)

  • Modernerer Rahmen für dezentrale Stromerzeugung

  • Netzinfrastruktur soll gezielt weiterentwickelt werden

  • Sozialtarife und Verbraucherschutz werden modernisiert


Für PV-Besitzer bedeutet das langfristig weniger Unsicherheit und mehr Stabilität.


Fazit


Für die meisten PV-Betreiber bleibt die Einspeisung weiterhin gebührenfrei – und damit wirtschaftlich attraktiv. Für größere Anlagen entsteht ab 2027 ein kleiner Infrastrukturbeitrag, der überschaubar und planbar ist. Das ElWG stärkt vor allem jene, die in Eigenverbrauch, Speicher und Energieautonomie investieren.Die Richtung ist klar: Wer seinen Strom selbst nutzt und sein System intelligent steuert, profitiert vom Energiemarkt der Zukunft am stärksten.



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