Strommarkt-Update – Widerstand gegen Netzgebühren für PV steigt weiter
- info197071
- 20. Aug. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Geplantes Elektrizitätswirtschaftsgesetz sorgt für heftige Kontroversen.
Der geplante Entwurf des neuen Elektrizitätswirtschaftsgesetzes (ElWG) sieht vor, dass PV-Anlagenbetreiber künftig Netzentgelte für die ins öffentliche Netz eingespeiste Energie zahlen müssen. Diese Nachricht sorgt für Kritik – nicht nur von Landesregierungen, sondern auch von Energieversorgern, Branchenverbänden und Politikern aus der Opposition, aber auch aus den Regierungsparteien selbst.

Weshalb es Widerstand gibt
Bundesländer wie das Burgenland, aber auch Energieanbieter und Verbände wie PV Austria warnen davor, die private PV-Nutzung zu belasten. Sie argumentieren: „Wer saubere Energie produziert, darf nicht dafür bestraft werden.“
Politische Parteien, darunter die Grünen, kritisieren die Maßnahme ebenfalls scharf: Eine Politik, die saubere Energie belohnt, und nicht bestraft, sei unerlässlich um die Energiewende weiter voranzutreiben.
Gerade PV-Anlagen ohne Speicher sind betroffen
Vor allem am Vormittag wird tagsüber besonders viel Sonnenstrom erzeugt – meist dann, wenn niemand zu Hause ist. Ohne Speicher landet der Überschuss automatisch im Netz.
Abends, wenn Haushalte mehr Strom benötigen, muss dieser vom Netz teuer zugekauft werden – besonders ärgerlich, wenn man tagsüber schon selbst produziert hat.
Erste Kompromissvorschläge
Einige der politisch aktiven Stimmen fordern als Kompromiss Ausnahmen für kleine Anlagen. Etwa PV-Systeme bis 20 kWp könnten komplett von der Gebühr befreit werden – als faire Lösung für kleine Eigenheimbesitzer und Kleingewerbe.
Fazit & Empfehlung von E-autonom
Das Gesetz ist noch nicht fix – Diskussionen laufen. Ihr könnt aber schon jetzt aktiv werden.
Unsere Empfehlung: Nutzt eure PV-Anlage effizienter durch Eigenverbrauchsoptimierung und Speichereinheiten. Das macht euch unabhängiger von solchen Gesetzesänderungen und steigenden Netztarifen.
Wir beraten dich gerne zur Wirtschaftlichkeit deiner Anlage.



Kommentare